Gatorade – der Drink für Hobby- und Profi-Sportler

16.12.2014 00:01

GatoradeEgal ob beim Jogging, beim Fußball oder im Fitnesscenter – wer Sport treibt, schwitzt und verliert dabei nicht nur Flüssigkeit sondern auch wertvolle Mineralstoffe. Gatorade ist ein isotonisches Getränk ohne Kohlensäure, das schnell und effektiv den Durst löscht und dem Körper wichtige Kohlenhydrate und Elektrolyte, wie Kalium und Natrium, Magnesium und Chlorid, zurückgibt. Damit ist es ideal als Sportdrink vor, während und nach dem Workout geeignet.

1965 erfand Robert Cade, Professor für Medizin an der University of Florida das Getränk für die Football-Mannschaft der Hochschule, die Florida Gators. Der Name „Gatorade“ ist eine Verbindung des Namens der Footballmannschaft Gators und des Nachnamens des Erfinders, Cade.

Anfangs wurde das Getränk von der Firma Stokely-Van Camp hergestellt und trug von 1965 bis 1970 den offiziellen Namen Stokely-Van Camp’s finest Gatorade, ab 1970 hieß es dann nur noch Gatorade. 1983 übernahm die Firma Quaker Oats die Marke mit dem orangen Blitz im Logo. 2001 erwarb PepsoCo Quaker Oats und erhielt damit auch die Rechte an Gatorade.
Die Bedeutung von Gatorade für den US-amerikanischen Sport.

Bereits 1967 begann die Ära von Gatorade als bekannter Drink für Profisportler. Damals unterschieb Stokely-Van Camp einen Deal über 25.000 Dollar und wurde zum offiziellen Sportgetränk der National Football League (NFL). Die Spieler mussten nicht unbedingt Gatorade trinken, aber am Spielfeldrand standen Kühlboxen und Becher mit dem Gatorade-Logo. Heute sponsort Gatorade auch viele Teams der US-amerikanischen Profi-Basketball-Liga NBA.

Die sogenannte Gatorade-Dusche, auch als Gatorade-Bad bezeichnet, ist eine Tradition im amerikanischen Profisport, die bereits Mitte der 1980er Jahre begann. Dabei kippen die Spieler eine Kühlbox mit Flüssigkeit, meistens Gatorade mit Eis gemixt, über ihren Trainer oder ein anderes wichtiges Teammitglied. Meistens geschieht dies nach den Gewinn eines wichtigen Spiels, zum Beispiel beim Super Bowl.

Kaum ein anderes Getränk ist so gut erforscht wie Gatorade. 1985 wurde das Gatorade Sports Science Institut (GSSI) gegründet. Die Wissenschaftler erforschen hier die Ernährung und Flüssigkeitszufuhr von Sportlern, um deren Gesundheit und Leistungsfähigkeit zu erhöhen.

Gatorade Sorten und Geschmacksrichtungen

In den ersten Jahren gab es lediglich ein Produkt namens Gatorade Thirst Quencher, das flüssig und als Pulver erhältlich war. Der Kunde konnte zwischen den Geschmacksrichtungen Lemon-Lime und Orange wählen. Diese zwei blieben für fast 20 Jahre die einzigen beiden Geschmacksrichtungen, bis 1983 Fruit Punch hinzukam. 1988 kam Citrus Cooler auf den Markt und war sehr beliebt, da Michael Jordan Anfang der 90er Jahre auf dem Höhepunkt seiner Karriere angab, dass dies seine Lieblingssorte sei.

Ab Mitte der 90er gab es Gatorade dann in noch mehr Geschmacksrichtungen, zum Beispiel Watermelon, Cherry Rush, Strawberry Kiwi und Mandarina und Cool Blue. 1997 kam die Produktlinie Gatorade Frost auf den Markt. Hierbei waren die Geschmacksrichtungen erstmals nicht mehr nur nach Früchten benannt.

Das Ziel war es, mit der neuen Linie mehr Kunden über den Sportsektor hinaus anzusprechen und den Drink als Durstlöscher zu vermarkten. 2002 wurde dann Gatorade Ice vorgestellt, ohne die typischen bunten Farben – die Variationen waren alle farblos und transparent. 2007 kamen Gatorade-Getränke unter dem Label G2 mit weniger Kalorien  und in acht verschiedenen Frucht-Geschmacksrichtungen zum Sortiment hinzu.

Über die Jahre wurden die verschiedenen Produktlinien mehrfach umbenannt. Das Original Gatorade wird aktuell als Gatorade G mit dem Buchstaben G als Logo vermarktet.


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